Jahreskonzert 2025

3. Februar 2025

Musik und Emotionen – MV "LYRA" überzeugt mit zuverlässiger musikalischer Qualität

Selbst hohe Erwartungen auf das Jahreskonzert des Musikvereins "LYRA" Schöllbronn am Samstagabend, dem 1. Februar 2025, wurden mehr als erfüllt. Das 48-köpfige Blasorchester zeigte sich hochmotiviert und mitreißend. So formulierte der Vorsitzende Steffen Neumeister ganz zurecht in seinem Dank an den Dirigenten Kajo Lejeune, der im 29. Jahr die musikalische Verantwortung trägt, die rhetorische Frage, wie es denn wohl möglich sei, Jahr für Jahr immer noch schönere Programme mit ebensolcher Frische zum Klingen zu bringen. 

Wie ein mächtiges Eingangsportal mit filigranem Zierwerk eröffnete die anspruchsvolle "Alvamar"-Ouvertüre op. 45 von James Barnes den Streifzug durch die Welt der symphonischen Blasmusik; und schon gleich war ein großes Kompliment an die virtuos spielenden hohen Holzbläser angemessen. Mit dem zweiten Stück des Abends -traditionell dirigiert vom stellvertretenden Dirigenten Henry Kunz-, dem "Intermezzo" aus der Oper "Manon Lescaut", wurde in homogenem Klang einerseits eine Brücke zum italienischen Komponisten Giacomo Puccini geschlagen, der mit "La Bohème" in den diesjährigen Schlossfestspielen besonders gewürdigt wird. Andererseits vermittelte dieses dramatische Zwischenspiel zum Part der Jungmusiker, die sich in die Reihen des Orchesters eingliederten und -quasi "side by side" mit je einem Paten aus dem großen Orchester- ihre drei kurzweiligen und gefälligen Beiträge darboten: "Never too late" (aus "König der Löwen"), "Into the unknown" (aus "Eiskönigin II") und "Y.M.C.A.", empathisch angeleitet von Dimitrios Stavroulis. Noch vor der Pause nahm Kajo Lejeune mit seinem Blasorchester den Faden wieder auf und überzeugte bei "Pasadena" von Jacob de Haan das Publikum mit der agilen Spielweise des ausgeglichen besetzten Klangkörpers; ein gelungenes Solo aus dem Altsaxophon von Stephanie Nussbaumer fand dabei besonders Beachtung.

Man wolle "nicht nur Musik machen, sondern Emotionen schenken", hatte der Vorsitzende Steffen Neumeister den Dirigenten aus der Probenarbeit zitiert. Dieses Anliegen war stets spürbar und steigerte sich doch noch über den zweiten Teil zu einem auch insgesamt dramaturgisch stimmigen Abend. Im Tongedicht "Reise bis ans Ende der Welt" von Benjamin Yeo waren klangmalerische Atmosphären einer Schiffsreise zu vernehmen. Die charmant moderierende Stefanie Lochbaum ließ von den Musikern kurze naturalistische Klänge aus der Komposition anspielen, darunter Eisenketten (Anker), Klarinetten-Mundstück-Effekte (Möwen-Dialog) sowie eine eigene Spieltechnik am Schlagwerk-Fellinstrument (Wal-Stimmen). Neben den Geräusch-Effekten gelangen der von Frank Bechert einfühlsam gespielte Klavier-Part sowie die Trompeten-Soli von Andreas Hagenlocher und Christoph Kunz. Auch die sich anschließende Filmmusik von John Williams geriet als fulminante Gänsehaut-Musik ausnehmend wirkungsvoll; dabei waren große Themen zu hören wie "E.T.", "Mission: Impossible", "Star Wars", "Cantina Band", "Olympic Spirit" und "Der weiße Hai".
 
Mit seinen verinnerlichten südamerikanischen Rhythmen in der äußerst herausfordernden Latin-Fantasie "La Sierra Negra" von Eduardo M. Brito erreichte das Konzert seinen musikalischen Höhepunkt. Die Musikerinnen und Musiker changierten reaktionsschnell und stilsicher zwischen schwärmerischen Passagen und dem ausgelassen schwungvollen Rhythmus, dabei äußerst geschmackvoll und nie überzeichnet: eine eröffnende Trompeten-Kadenz, hinreißend gespielt von Volker Ochs, große Orchesterklänge, sich allmählich ins Prestissimo steigernde Tempi, halsbrecherische Einwürfe aus Einzelstimmen, weitere Soli, natürlich vom Alt-Saxophon, aber eben auch aus der Tuba des Youngsters Kai Bayrhof. Die Bedeutung des Titels, abgeleitet von einem mexikanischen Vulkan, wurde unmittelbar spürbar in dieser vorbildlichen Interpretation des Schöllbronner Orchesters unter seinem Dirigenten Kajo Lejeune.
 
Zum offiziellen Ende des Konzertes erklangen Auszüge aus dem eingängigen Musical "Evita" von Andrew Lloyd Webber; auch hier war die Anlehnung an die Ettlinger Schlossfestspiele nicht zufällig. Das begeisterte Publikum forderte mehrere Zugaben. Es war den musikalisch Agierenden gelungen, ihre Zuhörer mit sauberer Intonation, gesteigerten technischen Fertigkeiten und großer Leidenschaft in vielfältigen Stimmungen auf hohem Niveau zu verzaubern. Für den tosenden Applaus bedankte man sich mit Henry Mancinis berühmtem Samba "Meglio Stasera" aus dem Film "Pink Panther" (1963) sowie mit dem "Abendlied" von Josef Rheinberger. 

Die Aktiven des Blasorchesters bedankten sich mit diesem gefühlvollen musikalischen Schlusspunkt bei den zahlreich erschienenen Konzertgästen und darüber hinaus für die Unterstützung, auf die der Verein auch während des übrigen Jahres zählen kann.
2. Februar 2026
Bei seinem Jahreskonzert am 24. Januar gelingt es dem Musikverein Schöllbronn einmal mehr, musikalische Höhen zu erreichen. Balkon und Ränge der Ettlinger Stadthalle sind von gespannten Zuhörern bis zum letzten Platz besetzt, auch im Parkett sind nur wenige Plätze freigeblieben, als das große Blasorchester unter der souveränen Leitung seines Dirigenten Kajo Lejeune neue Töne anschlägt. Eine dramaturgisch sensibel aufgebaute kammermusikalische Struktur versetzt die Zuhörer in neue Erlebniswelten. Geheimnisvoll wachsen in der Komposition "Imagasy" aus solistischen Gesten allmählich Klangfülle, Bewegung und Virtuosität an, um Imagination und Fantasie entstehen zu lassen. Thiemo Kraas, ein ausgezeichneter deutscher Komponist aus der jüngsten Generation, erreicht es, neue und innovative Kompositionstechniken - wie spontan improvisierte Klangflächenbänder einer Instrumentengruppe neben allerlei ungewöhnlichen Spieltechniken - in sein Werk einfließen zu lassen, ohne dabei die Sinnlichkeit der Melodik aufs Spiel zu setzen. Zunächst treten kleine Impulse verschiedener Schlagwerkinstrumente auf. Eine einzelne Flöte (Susanne Karl), eine Tuba (Kai Bayrhof), ein Alt-Saxophon (Stefanie Nußbaumer) zusammen mit einer Bassklarinette (Kerstin Roth) umgarnen sich, bis allmählich das ganze Orchester farbenreich zu glitzern beginnt. Sodann erhebt sich in dunkler Farbe eine hinreißende Melodie in den Klarinetten, die einfühlsam von Hörnern und Tenorhörnern weitergeführt und von den Posaunen ergänzt wird. Die Ereignisse verdichten sich. Plötzlich einsetzende schwungvolle Abschnitte gelingen virtuos, werden nochmals im Tempo verdoppelt, lyrische Momente schieben sich ein, auch eine kleine Solo-Kadenz wird im Tenorsaxophon dargeboten (Vanessa Schmidt). Die Klarinetten mit Englischhorn (Izumi Gehrecke) leiten über zu einer langen Kantilene des Tenorhorns (Marc Liebrecht) und der Trompete (Volker Ochs). Ein äußerst abwechslungsreiches Spiel voller Überraschungen steht als eindrucksvolles Portal am Beginn des Konzertes. Danach präsentiert Henry Kunz, der Stellvertreter des Dirigenten, die exotisch orientalische Geschichte "In the Mystic Land of Egypt" von Albert Ketèlbey, in der das Kolorit Ägyptens plastisch zum Ausdruck gebracht wird. Hier erscheint die elegische Weise (Lied vom Boot auf dem Nil) ausdrucksvoll in der Solo-Oboe (Anna Bechert). Auch das Jugendbläserensemble zeigt sich von seiner besten Seite. Die Musical- bzw. Filmtitel "Ich warte hier auf dich" (Die Schöne und das Biest), "Das, was ihr vermisst" (Marry Poppins) und "Ballad of the lonesome Cowboy" (Toy Story) überzeugen das Publikum davon, dass hier engagiert gearbeitet wird. Eine geforderte Zugabe wird mit "Y.M.C.A." auch gerne gewährt. Das kleine Ensemble gestaltet rücksichtsvoll und ausgewogen unter der Anleitung der neuen sympathischen Dirigentin Jessica Ohrem. Frischer Wind kommt erneut auf mit der "Atlantic Overture" von Thierry Deleruyelle zum Beginn der zweiten Konzerthälfte. Die Pauke (Steffen Neumeister) gibt den Ton (bzw. den Rhythmus) an für ein von Fanfaren der Trompeten und Hörnern geprägtes Klangbild, das nur gelegentlich lyrische Ansätze der Klarinetten durchlässt. Auch hier bleibt das Musizieren beweglich und gut aufeinander abgestimmt. Wirklich dramatisch wird es beim Querschnitt durch Leonard Bernsteins "West Side Story", die wegen ihrer harmonischen Orientierung am Jazz, der rhythmischen Grundfärbung und auch dem Sujet der Jugendbanden zwar der Gattung Musical zuzurechnen ist, dennoch mit dem Bezug auf die literarische Vorlage (Shakespeares "Romeo und Julia") opernhafte Tiefe erreicht. So fühlt sich der Dirigent Kajo Lejeune offenbar dieser Qualität in der Komposition besonders verpflichtet und führt mit großer Leidenschaft, dynamischer Breite und rhythmischer Akkuratesse durch das musikalische Drama. Der Schuss aus einem Revolver, vom Dirigentenpult auf den fiktiven Tony abgefeuert, unterstreicht die Authentizität der Aufführung. Es gelingt den Schöllbronnern an diesem Abend, die durchgängig beseelte Musik direkt ans Herz der Zuhörer zu bringen, die dies in ihrem Applaus widerspiegeln. Auch die Aufnahme eines Tango Nuevo von Astor Piazzolla mit dem Titel "Libertango" in das Blasorchester-Repertoire wird belohnt. Das Orchester lässt es trotz chromatischer Linien, rhythmischer Finessen und langer Bögen in den kontrapunktischen Gegenbewegungen (Hörner!) nicht am musikalischen Eros fehlen. Die innere Beziehung der auf den ersten Blick so unterschiedlichen Darbietungen weiß Susanne Karl geschickt in ihrer charmanten Moderation zu verbinden. Mit einem Arrangement von Stefan Schwalgin, das vier unvergessene Titel von Frank Sinatra aufgreift, wird es nochmals unterhaltsamer. Dabei spielt das große Blasorchester die vertrackt notierten Rhythmen stilsicher und verinnerlicht im Swing, als sei hier nur eine kleine agile Combo am Werk und als müsse man den großen Entertainer in seinem Smoking förmlich vor dem inneren Auge (und Ohr) erscheinen lassen. Das finale Werk schlägt als reines Originalwerk für Blasorchester den Bogen zum Anfang sowohl des ersten wie des zweiten Teils eines "Streifzugs durch die Welt der symphonischen Blasmusik". Mit "Eiger – eine Reise zum Gipfel" (Komponist James Swearingen) ist im Titel angezeigt, dass es um ein atemberaubendes Panorama geht, um Erhabenes, aber auch um überschwängliche innere Freude. Mit dem Anspruch, dies zu vermitteln, sind die Musiker auf die Bühne getreten, beeindrucken und beglücken ihr Publikum mit einem kurzweiligen Abend. Zwei Zugaben werden gegeben: "Fly Me to the Moon" und "Appalachian Morning" von Robert Sheldon. Bei seiner Verabschiedung rückt der Vereinsvorsitzende Steffen Neumeister vor dem letzten Titel diesen in einen Kontext von Hoffnung auf friedvolle Neuanfänge im noch jungen Kalenderjahr. Geschmackvoll und in großer Ruhe klingen die letzten Töne eines Konzertabends aus, der viele emotionale Facetten erlebbar macht, dabei innovative neue Musik und konventionelle verbindet. Man sollte sich jetzt schon den Termin des nächsten Jahreskonzertes zu Beginn des neuen Jahres vormerken. Im Rahmen der Veranstaltung zeichnet Markus Speck, als Vertreter des Blasmusikverbands Karlsruhe einige Orchestermitglieder aus: Niklas und Elias Kiefer für 20-jährige Mitwirkung mit der silbernen Ehrennadel, Yvonne Hänle mit der Ehrennadel in Gold für 30-jährige Mitwirkung sowie Gabriele Kull für 40 Jahre aktives Mitwirken im Verein mit der goldenen Ehrennadel des Bundesverbands. Herzlichen Glückwunsch.
24. Oktober 2025
Bei bestem Ausflugswetter startete der Musikverein "LYRA" Schöllbronn am 18.10. zu einer herbstlichen Wanderung durch die Südpfalz. Erster Halt war Eschbach, wo die Gruppe beim Weingut Heger herzlich empfangen wurde. Neben einer Kellerführung durfte natürlich auch eine Sekt- und Weinprobe nicht fehlen – ein gelungener Auftakt in geselliger Runde. Gestärkt und gut gelaunt führte die Wanderung über malerische Pfade zur Madenburg und zur Burg Landeck. Hier wurde Geschichte greifbar: alte Mauern, herrliche Ausblicke – und natürlich die verdiente Stärkung in der Burgschänke. Gegen Abend war das Ziel der Wanderung erreicht: Das Gleiszeller Weinfest. Dort ließ die Gruppe den Tag gemütlich ausklingen, bevor der Bus am Abend zur Heimfahrt nach Schöllbronn bereitstand. Ein erlebnisreicher Tag voller Genuss, Bewegung und guter Laune – so lässt sich dieser Ausflug wohl am besten zusammenfassen!
23. September 2025
Am vergangenen Wochenende lud der Musikverein zu seinem zünftigen Oktob(i)erfest in die Festhalle ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete eine ansprechend geschmückte Halle, ein leckeres bayrisches Speise- und Getränkeangebot sowie ein Unterhaltungsprogramm, das für jeden Geschmack und jede Altersgruppe kaum Wünsche offen gelassen hat. Bereits während der musikalischen Eröffnung des Blasorchesters unter Leitung von Kajo Lejeune füllte sich am frühen Samstagabend schon früh die Festhalle. Und kurz vor 20 Uhr sorgten die zünftigen Wettspiele unter den Klängen des Orchesters für allerlei Abwechslung und lustige Szenen. Die Zeitvorgabe des Musikvereins beim Wettsägen wurde in spannenden Sägeduellen letztlich von Christoph Wurster und Cedric Bartelmus von der Freiwilligen Feuerwehr unterschritten. Sie erreichten mit 43 Sekunden die diesjährige Bestzeit. Auch beim Maßkrug-Stemmen fühlten sich zahlreiche Gäste herausgefordert. Nachdem die wackeren Recken die Zeit des Musikvereins mit 1:45 Minuten vorgelegt hatten, ging der diesjährige Hallenrekord mit Colin Kunz nach Hause, der zusammen mit Kai Bayrhof den vollen Maßkrug knapp 4 Minuten stemmte. Im Anschluss erlebten die Gäste in der zeitweise übervollen Festhalle erstmals die Formation "Blechschlawiner". Wie angekündigt, begeisterten die Musiker mit ihrer Sängerin das Publikum mit unverschämt guter Blasmusik, die zum Tanzen, schunkeln und mitsingen animierte. Ein gelungener Auftritt, der erst nach Zugaben sein Ende fand. An den Erfolg des Vorjahres anknüpfend, hatten die Festorganisatoren auch in diesem Jahr für den Samstag einen Festabschluss mit Party-Stimmung vorbereitet. Mit DJ Chris bebte schon nach kurzer Zeit die Festhalle. Mit Hits und Party-Medleys feuerte er das feierwillige Publikum so richtig an. Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen und dem Musikverein Pfaffenrot, dessen Musikerinnen und Musiker mit viel Spielfreude und abwechslungsreichem Programm für Unterhaltung sorgten. Die Hüpfburg, Bastel- und Suchspiele sorgten für viel Freude bei den kleinen Festbesuchern, die sich für ihre Mühen auch leckere Preise abholen konnten. Nach dem Mittagessen setzte der Musikverein aus Auerbach gekonnt einen offiziellen musikalischen Schlusspunkt, bevor das Blasorchester mit einem kurzweiligen Abschlussauftritt und mit "Bis bald auf Wiedersehen" um 16.30 Uhr das Ende des diesjährigen Oktob(i)erfestes einläutete. Ein tolles Fest. Danke! Der Musikverein bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Ständen, bei den musikalisch Aktiven, bei den fleißigen Kuchenbäcker/innen und natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die dieses Fest erst so richtig zum Erlebnis gemacht haben.
23. Juni 2025
Am vergangenen Wochenende feierte der Musikverein sein SommerFest im Schulhof der Johann-Peter-Hebel-Schule. Bei strahlendem Wetter füllte sich mit der Eröffnung der Bläser-Jugend des Vereins und unter den Klängen des Musikvereins Burbach die Festmeile rund um Schule und Kindergarten rasch und ein gemütlicher Abend konnte beginnen. Der Samstag eröffnete erneut mit dem schon im letzten Jahr beliebten Kinder- und Familiennachmittag. Ob in der Hüpfburg, an den Bastel- und Spielständen, am Eis-, Getränke-, Kuchen- und Pommesstand… überall tummelten sich die Gäste. Natürlich durfte auch die Information zur Instrumentalausbildung nicht fehlen. Mit Informationen und einer spannenden Instrumenten-Ralley konnten sich die Anwesenden ein Bild der musikalischen Ausbildung in Kooperation zwischen Schule und Verein machen. Punkt 17.00 Uhr wurde dann das musikalische Programm auf der SommerFest-Bühne fortgesetzt. Mit der musikalischen Eröffnung des Blasorchesters unter der Leitung von Kajo Lejeune füllte sich der Festplatz erneut. Ein lauer Festabend stand bevor, musikalisch umrahmt von den Musikvereinen Freiolsheim und Völkersbach. Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Steffen Neumeister bei allen Helferinnen und Helfern, die das Fest möglich gemacht und zwei Tage lang für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt haben. Das Festwochenende endete dann mit unbeschwerten Stunden, bester Feierlaune und vielen positiven Rückmeldungen zum Programm und Veranstaltungsort. Danke! Der Musikverein bedankt sich bei allen Aktiven, den Helferinnen und Helfern, den zahlreichen Kuchenspender/innen, Schulleiterin Bettina Rossa, Jan Kessler vom Kindergarten sowie dem Hausmeister Markus Meister für die Unterstützung. Ebenso natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern.
23. September 2024
Am vergangenen Wochenende lud der Musikverein zu seinem zünftigen Oktob(i)erfest in die Festhalle ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartete eine ansprechend geschmückte Halle, ein leckeres bayrisches Speise- und Getränkeangebot sowie ein Unterhaltungsprogramm, das für jeden Geschmack und jede Altersgruppe kaum Wünsche offen gelassen hat. Bereits während der musikalischen Eröffnung des Blasorchesters unter Leitung von Kajo Lejeune füllte sich am frühen Samstagabend die Festhalle. Und kurz vor 20 Uhr sorgten die zünftigen Wettspiele unter den Klängen des Orchesters für allerlei Abwechslung und lustige Szenen. Die Zeitvorgabe des Musikvereins beim Wettsägen (39 Sekunden) wurde zügig unterschritten. Und nachdem der Hallenrekord zeitweise bei den Gästen aus Völkersbach lag, konnten Volker Kaupert und Volker Henkenhaf in einem spannenden Sägeduell die diesjährige Bestzeit erreichen. Sie zersägten in 25 Sekunden den Baumstamm. Auch beim Maßkrug-Stemmen fühlten sich zahlreiche Gäste herausgefordert. Nachdem ein wackerer Recke die Zeit des Musikvereins mit 2 Minuten vorgelegt hatten, ging auch der diesjährige Hallenrekord mit Bernd Jock nach Hause. Er stemmte den vollen Maßkrug sage und schreibe 5 Minuten. Im Anschluss erlebten die Gäste in der zeitweise übervollen Festhalle die Formation "Taktlos". Wie angekündigt, begeisterten die 10 Musiker ihr Publikum mit unverschämt guter Blasmusik, die zum Tanzen, schunkeln und mitsingen animierte. Ein gelungener Auftritt, der erst nach Zugaben sein Ende fand. An den Erfolg des Vorjahres anknüpfend, hatten die Festorganisatoren auch in diesem Jahr für den Samstag einen Festabschluss mit Party-Stimmung vorbereitet. Mit DJ Chris bebte schon nach kurzer Zeit die Festhalle. Mit Hits und Party-Medleys feuerte er das feierwillige Publikum so richtig an und verlosten unter den Trachten-Trägern die Tombola-Preise. Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen und dem Musikverein Völkersbach, dessen Musikerinnen und Musiker mit viel Spielfreude und abwechslungsreichem Programm für Unterhaltung sorgten. Die Hüpfburg, Bastel- und Suchspiele sorgten für viel Freude bei den kleinen Festbesuchern, die sich für ihre Mühen auch ein süßes Geschenk abholen konnten. Nach dem Mittagessen setzte der Musikverein aus Pfaffenrot gekonnt einen offiziellen musikalischen Schlusspunkt, bevor das Blasorchester mit "Bis bald auf Wiedersehen" um 16.30 Uhr das Ende des diesjährigen Oktob(i)erfestes einläutete. Ein tolles Fest. Danke! Der Musikverein bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Ständen, bei den musikalisch Aktiven, bei den fleißigen Kuchenbäcker/innen, beim Sponsor der Tombola-Preise (Getränke Kiefer) und natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die dieses Fest erst so richtig zum Erlebnis gemacht haben.
17. Juni 2024
Am vergangenen Wochenende feierte der Musikverein sein SommerFest im Schulhof der Johann-Peter-Hebel-Schule. Auch wenn es mit dem Wetter zeitweise nicht zum Besten bestellt war, füllte sich unter den Klängen des Musikvereins Auerbach der Festplatz rasch. Pünktlich um 21.00 Uhr wurde dieser mit dem Anpfiff des EM-Eröffnungsspieles Deutschland-Schottland dann zur schwarz-rot-goldenen Schöllbronner Fanmeile. Bei guter Stimmung feierten die Anwesenden den siegreichen EM-Auftakt der Deutschen Nationalelf. Der Samstag eröffnete mit einem neuen Programmpunkt. Ein Kinder- und Familiennachmittag wurde angekündigt. Und wirklich, den zahlreichen Gästen jedes Alters sollte es tatsächlich an nichts fehlen. Ob in der Hüpfburg, an den Ständen der Fördervereine der JPH-Grundschule und des Kindergartens, am Eis-, Getränke-, Kuchen- und Pommesstand… überall tummelten sich die Gäste. Neben Spiel und Spaß kam jedoch auch die Unterhaltung und Information nicht zu kurz: Susanne Nold präsentierte Schülerinnen und Schüler der Grundschule, die beschwingt und unter kräftigem Applaus der Anwesenden ihr Können mit Gesang, auf der Blockflöte oder als Solistinnen auf dem Saxophon und der Geige zum Besten gaben. Die Bläser-Jugend des Musikvereins trat erstmals unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Dimitrios Stavroulis mit einem mitreißenden Programm auf. Hier konnten sich die Anwesenden ein Bild der musikalischen Ausbildung in Kooperation zwischen Schule und Verein machen. Der nächste Infoabend für Interessierte findet am Donnerstag, 20.06.2024 um 19.00 Uhr im Schul-Pavillon statt. Den Abschluss des Nachmittags bildete die spektakuläre Schauübung der Schöllbronner Feuerwehr und des DRK, die den staunenden Anwesenden zeigten, wie Verletzte aus einem arg demolierten Unfallfahrzeug geborgen und gerettet werden können. Punkt 17.00 Uhr wurde dann das musikalische Programm auf der SommerFest-Bühne fortgesetzt. Mit der musikalischen Eröffnung des Blasorchesters füllte sich der Festplatz rund um Schule und den Kindergarten erneut und selbst der Wettergott hatte nun ein Einsehen und bescherte den Anwesenden einen lauen Festabend, musikalisch umrahmt von den Musikvereinen Freiolsheim und Elchesheim-Illingen. Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Steffen Neumeister bei allen Helferinnen und Helfern, die das Fest möglich gemacht und zwei Tage lang für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt haben. Das Festwochenende endete dann mit unbeschwerten Stunden, bester Feierlaune und vielen positiven Rückmeldungen zum Programm und Veranstaltungsort. Danke! Der Musikverein bedankt sich bei allen Aktiven, den Helferinnen und Helfern, den zahlreichen Kuchenspender/innen, Schulleiterin Bettina Rossa, Frau Nold, den Mitgliedern der Fördervereine JPH-Grundschule und Kindergarten, den Aktiven der Schöllbronner Feuerwehr und des DRK sowie den Hausmeistern M. Ochs und H. Oberreiter für die Unterstützung. Ebenso natürlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die sich schon heute auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen können.
Oktobierfest 2023
von MV LYRA Schöllbronn 18. September 2023
Oktob(i)erfest in Schöllbronn: Ein Wochenende voller traditioneller Gaumenfreuden und zünftigem Spaß Am 16. und 17. September 2023 fand das Oktobierfest in Schöllbronn statt, das zu einem unvergesslichen Ereignis für alle Besucher wurde. In der festlichen Atmosphäre der Festhalle wurden die Gäste in eine Welt voller Tradition, Genuss und ausgelassener Stimmung entführt. In der festlichen Atmosphäre der Festhalle eröffneten wir, der Verein MV "LYRA" Schöllbronn das Fest um 17 Uhr. Um 21 Uhr betrat die Band Taktlos die Bühne und sorgte mit ihrer mitreißenden Musik für eine ausgelassene Stimmung. Die Besucher konnten das Tanzbein schwingen und die fröhliche Atmosphäre genießen. Doch das war noch nicht alles! Um 22.30 Uhr übernahmen die DJs vom Berg das Zepter und verwandelten die Festhalle in eine Partyzone mit mitreißenden Beats. Während des Oktobierfests konnten die Besucher traditionelle Köstlichkeiten wie frische Weißwürste und knusprige Haxe genießen, die ihren Gaumen verwöhnten und ihnen ein authentisches Festgefühl vermittelten. Die kulinarischen Genüsse waren der perfekte Begleiter für das unvergessliche Unterhaltungsprogramm, das das Oktobierfest zu bieten hatte.
von MV LYRA Schöllbronn 19. Juni 2023
Am 17. und 18. Juni 2023 fand das lang ersehnte Sommerfest des MV Lyra Schöllbronn im Schulhof statt. Trotz der Hitze versammelten sich zahlreiche Besucher, um mit uns musikalische Höhepunkte zu erleben. Das Sommerfest bot nicht nur unseren Vereinsmitgliedern, sondern auch Gastmusikvereinen eine Bühne. Die mitreißenden Darbietungen begeisterten das Publikum und zeigten die Vielfalt der musikalischen Talente aus der Region. Bei sommerlichen Temperaturen konnten sich die Gäste mit kühlen Getränken wie Bier und Aperol Spritz erfrischen und die mitreißenden Klänge der Musikkapellen genießen. Der Schulhof schuf eine einladende Atmosphäre für Begegnungen und gemeinsames Feiern. Trotz der Hitze trug der begeisterte Applaus des Publikums zur mitreißenden Stimmung bei und machte das Sommerfest zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir möchten uns bei allen Gästen, Musikvereinen und Helfern bedanken, die zum Erfolg dieses Sommerfestes beigetragen haben. Es war ein Highlight in unserem Jahreskalender und wir freuen uns bereits auf kommende musikalische Veranstaltungen.
von MV LYRA Schöllbronn 8. Mai 2023
Ein unvergessliches Jahreskonzert: MV LYRA Schöllbronn begeistert in der Ettlinger Stadthalle Am 6. Mai 2023 fand das Jahreskonzert des Vereins MV LYRA Schöllbronn statt. Mit großer Vorfreude betraten wir die Bühne der beeindruckenden Stadthalle in Ettlingen und waren bereit, unser Publikum zu begeistern. Von der ersten Note an fesselten wir die Zuhörer mit unserer leidenschaftlichen Interpretation der Stücke. Die Klangvielfalt unserer Musik erzeugte eine mitreißende und emotionale Atmosphäre, die das Publikum in ihren Bann zog. Neben unserer musikalischen Darbietung wurde das Jahreskonzert zu einer besonderen Feier, als wir einige unserer Vereinsmitglieder für ihre langjährige Tätigkeit und ihr Engagement ehren durften. Wir sind stolz auf ihr Engagement und ihre Hingabe, die den Verein MV LYRA Schöllbronn zu dem gemacht haben, was er heute ist. Das Publikum zeigte seine Wertschätzung mit begeistertem Applaus. Es war ein unvergesslicher Abend voller musikalischer Höhepunkte und berührender Momente. Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Gemeinschaft und freuen uns bereits auf weitere musikalische Abenteuer.